Montage: UWW

 

 

 

 

 

Die Ringkampffans der Reisegruppe um Willi Samstag trift sich zu den Europameisterschaften dieses Jahres in Bratislava (Slovakei).Sechs Unentwegte nutzten eine ungewöhnliche Anreisevariante und `dampften` auf der Donau zum Wettkampfort. Los ging es in Passau dort wartete die MS (ohne Dampf) Viktoria auf Alfred, Gerhard, Günter, Heiner, Otti und Willi. Vor Einschiffung gab es eine kleine Ortsbesichtigung und das erste Begrüssungsbier, wegen getrennter Anreise.

 

 

 

über einen einen Stopp in Wien ging es weiter nach Budapest. Am Abend gab es einen kurzen Aufenthalt in Budapest, um weiter nach Estergom zu schippern. Dort besichtigte die Ringercrew den dortigen Dom.

 

 

Vor der Rückreise nach Bratislava über Budapest besuchte die Mannschaft noch Pecs, die `Fünfkirchen`ort.

 

  

$der zentrale platz, im Innern der zentralen Kirche, die Schlösserhecke

 

Morgen beginnen die Wettkämpfe - Dann geht es hier damit weiter.

 

 

Die Freistilauslosungen sind veröffentlicht: 

Teilnehmerzahlen: 57 kg - 13 Teilnehmer, 61 kg - 13 Teilnehmer, 65 kg - 17 Teilnehmer, 70 kg - 15 Teilnehmer, 74 kg - 14 Teilnehmer, 79 kg - 15 Teilnehmer, 86 kg - 18 Teilnehmer,  92 kg - 17 Teilnehmer,97 kg - 13 Teilnehmer, 125 kg - 15 Teilnehmer

 

 

 

57 kg Thomas EPP muss warten bis sein Gegner dann im Quarterfinal ermittelt ist. Der ukrainische Vertreter trifft auf einen Russen/Belorussen der für die UWW startet.

61 kg Nils LEUTERT beginnt gegen Albaniens Starter ABAKAROV. Dieser holte u.a. die Bronzemedaille bei der WM 2023 und Silber im gleichen Jahr die Silbermedaille. 

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FANGRUPPE:

Jetzt hat es drei Fans erwischt. Magen- und Darmprobleme beuteln sie, und somit verpassen sie den ersten Kampftag in der Halle, die übrigens offiziell eine grosse Reithalle mit Pferdeboxen  ist.

Sehr langsame Abfertigung bei der Autoverleihfirma. Dadurch war die Anreise etwas verspätet.
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Thomas EPP (SUI) verliert seinen Auftaktkampf im Viertelfinale gegen den Russen Aryian TIUTRIN (UWW/RUS). TN 0:10.

 

  

 

Die Swiss Wrestling Federation veröffentlichte auf ihrer website ein kurzes Interview, da rinerspiegel.ch gerne weitergibt:

Im Interview mit Thomas Epp über seinen Einsatz bei der EM in Bratislava – Verletzung verhinderte volle Leistung
„Im letzten Mattentraining vor der EM habe ich mir das Fussgelenk verletzt. Ich musste aufhören. In der Woche davor konnte ich kaum auf die Matte.“
Mit physiotherapeutischer Betreuung, Tapeverbänden und viel Einsatz versuchte Thomas dennoch, sich bestmöglich vorzubereiten. Doch bereits beim Einlaufen traten erneut Schmerzen auf:„Sobald ich einen Angriff oder eine Verteidigung gemacht habe und Druck auf den Fuss geben musste, hat es gezwickt. Danach traust du dich im Kampf gar nicht mehr richtig.“Die Verletzung beeinflusste nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch das Vertrauen in seine Bewegungen. Ein offener Kampf sei unter diesen Umständen kaum möglich gewesen:„Wenn man auf diesem Niveau nicht zu 100 % fit ist, wird es einfach schwierig. Klar, auch so wäre es gegen diesen Gegner hart geworden – aber ich hätte einen offener Kampf liefern können.“Nach der Niederlage war noch ein Repechage-Einzug möglich, doch Epp hatte bereits gemeinsam mit dem Trainer entschieden, im Fall der Fälle nicht mehr anzutreten:„Wir haben alles versucht, aber so zu ringen bringt nichts – man riskiert noch mehr. Es hätten zwei sehr starke Gegner auf mich gewartet. Dafür müsste ich topfit sein – das war ich nicht.“Trotzdem nimmt Thomas Epp auch Positives aus dem Turnier mit:„Die Vorbereitung war super, auch das Gewichtmachen. Ich habe mich körperlich gut gefühlt – es war wirklich alles perfekt. Nur das Fussgelenk hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.“Thomas wird sich die Verletzung schnellst möglich medizinisch abklären lassen. „Ich weiss, was ich kann – wenn ich wieder topfit bin, mache ich dort weiter, wo ich aufgehört habe.“

 

sowie das Gespräch mit Thomas EPP auf www.ringen.ch

 

 

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FANGRUPPE:

 

Zwischen ersten Vorrunden und dem Semifinale am ersten Freistil-Tag ging es in ein ziemlich typisches slowakisches Lokal. Typisch wie Holzrahmen, Holzfussboden u.a.; aber auch ie Küche lieferte einige Bekömmlichkeiten. Wiener Schnitzlel, Spare Ribbs, Knödl etc. Und natürlich köstliches Bier.

Nach den Semifinals ging es zurück zum Hotel: Dreimal abgebogen und ein enges Einparken mit den Bussen. Danach ging es noch beim Bier und Nusslikör um den Ringertag. 

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Nils LEUTRT unterlag bis 61 kg dem Albaner ABAKAROV mit 0:10. Er besass keine Chance in diesem Jahr. Ringerpräsidentin Nadine PIETSCHMANN beobachtete diesen Kampf.

 

  

 

In dieser Gewichtsklasse ging es im Finale zwischen UGUEV (UWW) und HARUTYUNYAN (ARM) spannend zu. Beste Ringkampfkost. 

 

  

  

 

DIE FREISTILKONKURRENZEN SIND ABGESCCHLOSSEN.

Hier die Europameister:

57 kg Nachyn MONGUSH (UWW)
61 kg Zavur UGUEV (UWW)
65 kg Ibragim IBRAGIMOV (UWW)
70 kg David BAEV (UWW)
74 kg Chermen VALIEV (ALB)
79 kg Akhmed USMANOV (UWW)
86 kg Magomed RAMAZANOV (BUL) 
92 kg Dauren KURUGLIEV (GRE)
97 kg Givi MATCHARASHILI (GEO)
125 kgGeorgi MESHVILDISHVILI

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Vor allem die Frauen der Fangruppe warteten auf die Konkurrenzen der Damen.

Svenja JUNGO kämpfte gegen SOKOLOVA, die für die UWW rang. Die junge Schweizerin war chancenlos und verlor 0:10. Im Semifinale verlor ihre Gegnerin in den letzten Sekunden noch mit 1:2 Zähler; es war damit das Aus für JUNGO.

 

  

 

Überragend rang die Norwegerin Grace Jacob Bullen bis 65 kg. Hier einige Fotos aus dem Finale:

 

 

 

 

DIE EUROPAMEISTERINNEN

50 kg Oskana LIVACH (UKR)
53 kg Maria PREVOLARAKI (GRE)
55 kg Ekaterina VERBINA (UWW)
57 kg Olga KHOROSHATSEVA (UWW)
59 kg Anastasia SIDELNIKOVA (UWW)
62 kg Iryna BONDAR (UKR)
65 kg Grace BULLEN (NOR)
68 kg Alina SHAUCHUK (UWW)
72 kg Alla BELINSKA (UKR)
76 kg Anastasiya ALPYEEVA (UKR)

 

Griechisch-römischer Stil

Teilnehmerzahlen: 55 kg - 09 Teilnehmer, 60 kg - 13 Teilnehmer, 63 kg - 14 Teilnehmer, 67  kg - 16 Teilnehmer, 72  kg - 20 Teilnehmer, 77 kg - 22 Teilnehmer, 82 kg - 20 Teilnehmer,  87 kg - 21 Teilnehmer, 97 kg - 23 Teilnehmer, 130 kg - 14 Teilnehmer 

 

Am ersten "Greco"tag ging nur bis 87 kg Damian VON EUW auf die Matte. Gegen den Lokalmatador Norbert SIPKA ga es ein 10:2. Dann aber kam der Norweger MUKUBU. Dem unterlag er nach eigener Aktion mit 1:4. Der Nordeuropäer kam anschließend auch nicht weiter.

 

 

vs. SIPKA und MUBUKU

 

Bis 72 kg verlor Michael PORTMANN gegen Iuri LOMADZE (GEO). Er war chancenlos. 

 

 

Kuriose Szene dieses Kampfes (re.)

 

bis 67 kg unterlag Andreas VETSCH dem späteren Europameister JAFARO, der derzeit einer der stärksten der Welt ist. Somit erhielt der Schweizer die Chance in der Hoffnungsrunde die Möglichkeit, sich weiter vorzuarbeiten. Aber KHETSURIANI (GEO) war überlegen. Bis auf eine sensationelle Verteidigung von VETSCH, die den Georgier auf die Schulter fallen ließ. Das jedoch war dann außerhalb. Schade.

 

 

 

 

Ramon BETSCHART probierte es erneut bis 82 kg. Zum wiederholten Mal loste man ihm den Georgier BOLKVADZE zu. Er wurde "Opfer" der neuen Regelung, dass man bei 1:1, den Ringer zum Sieger erklärt, der die erste Wertung erzielte.

Jedoch verpasste der Schweizer seine beiden Vorteile als Obermann am Boden, um für sich zu punkten. 

 

 

 

 

 

DIE EUROPAMEISTER

 

 

55 kg Emin SEFERSHAEV (UWW)
60 kg Nihat MMADLI (AZE)
63 kg Kerem KAMAL (TUR)
67 kg Hasrat JAFAROV (AZE)
72 kg Levente LEVAI (HUN) /Ibrahim GHANEM (FRA) *
77 kg Malkhas AMOYAN (ARM)
82 kg Gurban GURBANOV (AZE)
87 kg David LOSONCZI (HUN)
97 kg Kiril MILOV (BUL)
130 kgSergei SEMONOV (UWW)

 

72 kg Levente LEVAI (HUN) /Ibrahim GHANEM (FRA) *

Im Finale dieser beiden Athleten kam es zu Unstimmigkeiten bei den Bewertungen; die Ungarn jubelten, die Franzosen protestierten energisch. Nach minutenlangen Versuchen, die richtige Bewertungsreihenfolge zu bestimmen, kam später die Ansage, dass sich die UWW entschloss, beiden Sportlern den Titel eines Europameisters zu zusprechen. Es kann jeder anderer Ansicht sein, aber dass beide auf ihre Nationalhymne verzichten musste, findet ringerspiegel.ch nicht  als gelungene Entscheidung. Bilder von diesem Kampf:

 

 

 

 

 

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Die Fangruppe traf sich nach Abschluss aller Aktivitäten, was die EM betraf mit dem Team der Nationalmannschaft Deutschlands  zu einem Gruppenfoto.